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ausrichtung | mitglieder
Musikalisch zählen wir uns derzeit zu einer guten Mittelstufenkapelle und spielen ein breites Repertoire der Blasmusikliteratur. Eine unserer Leidenschaften gehört der böhmisch-mährischen Musik, wofür wir auch eine ideale Besetzung aufzuweisen haben. Die Mitgliederzahl bewegt sich um den dritten Zehner. Ein Drittel davon sind Musikantinnen, denen eine besondere Wertschätzung zukommt - tragen sie doch ganz Wesentliches zum guten Vereinsklima bei. Spaß am Musizieren, gute Blasmusik, Brauchtum und Traditionen – gepaart mit der Verbundenheit zur Gaißauer Bevölkerung: Das sind die Eckpfeiler unseres Wirkens und Schaffens.
geschichte | tracht
Nach einem Besuch des Musikvereins aus der Nachbargemeinde Höchst im Jahre 1846 wurde der Musikverein Gaißau gegründet und gehört daher zu den etwa 20 Musikkapellen, die vor 1850 in Vorarlberg bestanden. Im Vorarlberger Blasmusikverband ist der Musikverein Gaißau als Gründungsmitglied vermerkt.
Gaißau liegt im äußersten Westen von Vorarlberg/Österreich im Rheindelta am Bodensee, dicht an der Schweizer Grenze. Dementsprechend entwickelten sich nach der Erstellung einer Holzbrücke über den Rhein im Laufe der Zeit auch prächtige Partnerschaften diesseits des Rheins. Besonders hervorzuheben ist der gute Kontakt zu unseren Nachbarn vom Musikverein Rheineck (CH).
←Bild links: Gemeinschaftlicher Auftritt beim Empfang der Bundespräsidenten von Österreich und der Schweiz im August 2005 bei der Holzbrücke am alten Brückenkopf.
Der Zauber der Montur äußert sich beim Musikverein Gaißau in Form einer Tracht. Mit Unterstützung des Vorarlberger Trachtenverbandes gelang eine wunderschöne Ausführung der in den 50iger Jahren aufgearbeiteten Rheintaltracht. Die Gaißauer Musikanten waren stets eine eingeschworene, umtriebige Gemeinschaft. In den letzten 100 Jahren fanden in den Gemarkungen Gaißaus über 50 Musikfeste, darunter auch große Bezirksmusikfeste, statt. Mit großteils ausgezeichneten Erfolgen konnte sich der Verein in den letzten Jahren bei Konzert- und Marschmusikbewerben einer Jury stellen und mit dem goldenen Lorbeerkranz heimkehren. Mit Freude ist auch zu erwähnen, dass rund ein Dutzend Rundfunkaufnahmen vom Musikverein Gaißau existieren.
traditionen | vereinsjahr
Neben einer intensiven Probenarbeit (durchschnittlich ca. 60) ist unser Vereinsjahr geprägt von ca. 20 Ausrückungen. Hierzu zählen kirchliche Anlässe ebenso wie die Begleitung diverser örtlicher Veranstaltungen. Ob unseres schmucken Auftretens und unserer musikalischen Qualitäten - wir frönen im Besonderen der böhmischen-mährischen Blasmusik - verzeichnet unser Terminkalender zahlreiche Einladungen aus dem In- und Ausland. Als Höhepunkt in jüngster Vergangenheit sei hier die Teilnahme am größten Trachten- und Schützenumzug der Welt - dem Münchner Oktoberfest - erwähnt. Auch spielten wir schon für den FC Bayern München im Lokal von Starkoch Alfons Schubeck.
Bild rechts → Nach 7 km Umzug durch Münchens Innenstadt vor unglaublichen 300.000 begeisterten Zuschauern spielten wir uns im Hofbräuzelt in die Herzen der Menschen
Hervorzuheben ist auch das traditionelle „Maiblasen“. Hierbei zieht der Verein am 1. Mai - dem Tag der Blasmusik - mit klingendem Spiel ab 6 Uhr früh durch das ganze Dorf. Zahlreiche Zusprüche der Bevölkerung in Form von Ovationen und Stärkungen aller Art dokumentieren die Verbundenheit mit den Menschen des Ortes. Erwähnenswert ebenso sind die legendären Musikbälle mit fernsehreifem Showprogramm durch vereinseigene Akteure.
musikantenInnen | jugend | ehrenmitglieder
Derzeit stehen 20 Buben und Mädchen in Ausbildung, die sich regelmäßig als GaJuka (Gaissauer Jugendkapelle) der Öffentlichkeit präsentieren. Den aktiven und inaktiven Ehrenmitgliedern wird besonderes Augenmerk geschenkt. Dies unterstreicht einen unserer wichtigen Grundwerte: „Musik verbindet Jung und Alt“. Erfahrung und Wissen über Brauchtum und Tradition, gepaart mit jugendlichem Elan und spielerischer Freude, sind Garanten für unseren Fortbestand.
"Wir werden auch in Zukunft stets unser Bestes geben - zum Wohle der Blasmusik und zur Freude der Gaißauer Bevölkerung"
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